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amerikanischer nussbaum

 

 

 

→ Definition: Der amerikanischer Nussbaum (= Juglans nigra), auch bekannt als american Walnut, gehört zu der Familie der Walnussgewächse. Heimisch ist der Baum im östlichen Nordamerika und in Texas und kam während 19. Jahrhundert nach Deutschland. Zunächst als Parkbaum angepflanzt, wird er mittlerweile auch zunehmend forstwirtschaftlich kultiviert. Beim amerikanischen Nussbaum wird zwischen einem äußeren gräulich-gelblichen Splintholz und dunkelbraun bis schwarz-violetten Kernholz unterschieden. Neben z.B. der Eiche und dem Mahagoni etc. zeichnet sich das Holz durch das Vorhandensein von Gerbsäure (= Tannin) aus, welches sich durch den natürlichen Vorgang der Räucherung mittels Ammoniak dunkel färben lässt. In diesem Zusammenhang kann es beim Kontakt mit Eisen und Feuchtigkeit zur Blaufärbung kommen.

→ Holzeigenschaften:

→ I: Rohdichte: 0,58-0,80g/cm3

→ II: Druckfestigkeit: 45-55N/mm2,

→ III: Biegefestigeit: 119-147N/mm2.

→ Der Baum erreicht eine Höhe von ca. 35-50m und einen Stammdurchmesser von bis zu 2,50m. Das Holz eignet sich zumeist für den dekorativen Möbelbau und Instrumentenbau, wird aber auch für den Innenausbau und Parkettboden genutzt.

→ Besonderheit: Im Zuge des Verlustes tropischer Regenwälder sollte die Bedeutung dieses nachhaltig anbaubaren Holzes heutzutage insbesondere für den Möbelbau (z.B. Tischlampe "Navagio", etc.) relevant werden.