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olive

 

 

 

→ Definition: Beim Olivenbaum (Olea europaea) handelt es sich um einen mittelgroßen, im Alter häufig knorrigen Baum, aus der Gattung der Ölbäume (= Olea) innerhalb der Familie der Olivengewächse (Oleaceae), der seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. kultiviert wird. Der immergrüne, stark verzweigt Baum wächst langsam, erreicht eine Höhe von 10-20m, einen Durchmesser von ca. 50cm bis 80cm und wird zumeist mehrere hundert Jahre alt. Der älteste bekannte Baum mit einem Alter von ca. 1700 Jahren steht in Tarragona, Spanien. Die Olive ist im gesamten Mittelmeerraum, aber auch in Nordafrika, Indien und Australien beheimatet.

 

→ Erscheinungsbild: Der Olivenbaum verfügt über ein durch seine Farbenvielfalt (insbesondere Gelb-, Rot- und Brauntöne) geprägtes hoch-dekroratives Holz. Der Stamm besitzt einen gemasterten mit Adern unregelmäßig durchzogenen Kern und ein cremgelbes bis hellbraunes Splintholz. Insgesamt ist die Holztextur jedoch gleichmäßig und fein.

 

→ Holzeigenschaften: Das Olivenholz ist sehr ölhaltig und weist antiseptische Inhaltsstoffe auf. Die Olive ist fast vollständig gegenüber Pilzen und Insekten resistent und sehr witterunsbeständig. Das Holz ist ausgesprochen hart und dicht, sollte aufgrund seiner Neigung zur Rissigkeit nur sehr langsam getrocknet werden, hat frisch geschnitten ein kautschuk-ähnlichen Geruch und lässt sich sowohl mit der Hand als auch maschinell gut bearbeiten, sodass es im Dechselhandwerk und in der Kunsttischlerei sehr beliebt ist.

→ I: Rohdichte: 800-900kg/m3;

→ II: Druckfestigkeit: 57-60N/mm2.

→ III: Biegefestigkeit: nicht bekannt.

 

→ Verwendungsbereich: Da es sich bei dieser Holzart um ein sehr dekoratives Material handelt, findet es insbesondere im Instrumentenbau (z.B. Blasinstrumente), in der Bürstenfabrikation und nicht zuletzt in der Kunsttischlerei zur Herstellung von exklusive Einzelstücke hohen Anklang.